Montag, 28. November 2016

Weihnachtsmarkt und eine Gewinnerin

Gestern war bei uns nun der lange vorbereitete Weihnachtsmarkt. Die Erwartungen waren groß, aber ich hatte auch meine Erfahrungen aus den Vorjahren. Bei uns auf dem Dorf ist es immer etwas schwierig.
Ich hatte dieses Jahr meinen Verkaufsstand und einen Extrastand für die Verlosung des Hemdenquilts. Dieser wurde von meinem Sohn betreut. Jedes Los war ein kleiner Gewinn (alles selbstgenäht oder von meinem Vater aus Holz gesägt). Alle gekauften Lose wanderten dann noch einmal in einen Lostopf und am Ende der Veranstaltung wurde dann der Hauptgewinn gezogen.

Im Vorfeld hatte ich erst überlegt auch über meinen Blog oder auch über Facebook Lose anzubieten, um die Spendensumme zu erhöhen. Aber die Vorstellung dann einen Gewinner zu ziehen, den dann niemand kennt und der auch den Gewinn nicht persönlich entgegennehmen kann, hat mich dann davon abgehalten. Es sind trotzdem nicht alle, die ein Los gezogen haben, bis zum Schluss geblieben und hatten ihren Namen und Tel.Nr. auf das Los geschrieben. Gegen 17 Uhr kamen dann auch noch einmal einige Besucher wieder, um bei der Verlosung 17 Uhr da zu sein. Als Glücksfee hatte ich mir ein kleines Mädchen engagiert, die mit ihren Klassenkameraden selbstgebastelte Sachen verkauft hatte. Und dann wurde auch ein Los gezogen von jemanden der da war und sie hat sich sehr gefreut und konnte es auch eine halbe Stunde später noch nicht fassen.
In Summe der zwei Stände und nach einer Nacht Schlaf bin ich ganz zufrieden. Die Einnahme von 155 EUR vom Tombolastand werde ich wieder zu Gunsten des Kinderheimes in Vietnam spenden, wie schon die letzten beiden Jahre.

Nach dem ganzen Text gibt es jetzt natürlich auch noch Bilder

 Der Tombolastand mit Spendenquilt, meinem Sohn und meiner selbst

Auslosung der Gewinernummer 35 (Das Bild mit der Glücksfee habe ich weg gelassen, da ich keine Genehmigung der Eltern habe)

Übergabe des Quilts an die Gewinnerin

mein Verkaufsstand

Die Bilder wurden mir von einem örtlichen Fotografen zur Verfügung gestellt.

Jetzt muss man überlegen, was gut war und was man evtl. noch besser machen könnte.

Auf alle Fälle habe ich noch genügend kleine Geschenke übrig, die man in der Weihnachtszeit immer wieder mal schnell braucht.

Unseren Stollen haben wir gestern auch angeschnitten. Aus Zeitgründen haben wir um 12 Uhr Kaffee getrunken und Stollen gegessen. Uns hat er wieder super geschmeckt und die ersten zwei habe ich auch schon verschenkt.

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Adventszeit.

Liebe Grüße aus dem Erzgebirge
eure Claudia

Kommentare:

  1. Liebe Claudia,
    schön, zum Namen mal ein Gesicht zu haben. :-) Der Quilt sieht ganz toll aus und ich glaube gern, dass sich die Gewinnerin sehr darüber gefreut hat.
    Ich glaube gern, dass es bestimmt nicht einfach ist, auf kleinen Märkten etwas zu verkaufen, die Leute schauen meist nur und scheuen dann doch die Ausgabe. Ich bin mir sicher, dass Du für nächstes Jahr eine noch bessere Lösung finden wirst.
    Liebe Grüße Viola

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  2. Hauptsache Du bist zufrieden! Finde ich sehr großzügig von Dir, das Geld zu spenden.

    Nana

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